Höhenretter über dem Haus 74 an der Bonner Straße

Die große Show am Felsen

So war es seit März 2011 immer auf www.tanja-graeff.de.vu nachzulesen, und es wurde nie dementiert:

"Die Showveranstaltung am "Roten Felsen"

Warum kann die "Suche" vom 18. März 2011 nach Tanja Gräff als reine Show bezeichnet werden?

1. Die Höhenretter haben sich zwar abgeseilt, doch haben sie nicht ein einziges Blatt umgedreht, was jedoch unbedingt erforderlich gewesen wäre.

Grund: Zum Zeitpunkt der Aktion hatte sich das Laub von vier Sommern über die Stelle gelegt. Dieses hat mögliche Spuren von Tanja Gräff, sollten sie dort vorhanden sein, komplett verdeckt. Sie sind also mit einer oberflächlichen Sichtung nicht mehr wahrzunehmen.

2. Das bereits Erwähnte gilt auch für die mit einer Kamera ausgerüstete Drohne. Sie vermag zwar Höhleneingänge aufzunehmen, jedoch nichts, was durch eine zentimeterhohe Laub- und Humusschicht verdeckt ist.

3. Die Suchaktion am "Roten Felsen" hat dem Vernehmen nach etwa 4,5 Stunden in Anspruch genommen. Was sollte in dieser für das Gelände sehr kurzen Zeit denn gefunden werden, wenn alles nur von oben oder anders ausgedrückt oberfächlich in Augenschein genommen wurde? Die Antwort kann nur NICHTS lauten.

Bei genauer Betrachtung kommt der bittere Beigeschmack: Die komplette Aktion war nur für das Fernsehen, um nach außen hin zu demonstrieren: Wir lassen nichts unversucht, auch, wenn wir keinen besonderen Anlaß haben. So jedenfalls wurde es von der Pressesprecherin kommentiert..."

Soweit meine Einschätzungen 2011, wobei mir natürlich zu diesem Zeitpunkt nicht klar gewesen ist, daß Tanjas sterblichen Überreste nur wenige Meter neben der Kletterstelle gelegen haben. Allerdings wären sie damals angesichts der oberflächlichen Inaugenscheinnahme nicht gefunden worden. Für einen Sucherfolg war es zwingend erforderlich, dort jedes Blatt umzudrehen.

Überhaupt ergibt sich heute die Frage, warum nicht spätestens bei dieser Aktion intensiver gesucht wurde. Es hieß im Nachhinein, es gab keinen besonderen Anlaß, und noch später, das Gelände war sehr unwegsam wegen dichtem Brombeergestrüpp. Eine Aussage, die so nicht gelten kann, denn es wurde nicht nach einem Gegenstand gesucht, sondern nach einem Menschen. Es ist auch nicht anzunehmen, daß sich die Höhenretter eben mal abseilen, wenn für sie durch Gestrüpp und Geäst eine Gefahr besteht.

In diesem Fall sind heute mehr Fragen offen denn je. Da sollten sich die Ermittler langsam um Aufklärung bemühen und dabei bestenfalls auch die ausgetrampelten Altpfade einmal verlassen. Sicher ist nämlich, daß es für alle vorliegenden Aussagen nichts gibt, die diese auch wirklich bestätigen. Dazu wäre nur Tanja in der Lage, die es leider nicht mehr kann.

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