Film von Tanjas Wirkungsstätte

Tanja Gräff war offensichtlich eine sehr aktive und auch kreative Person. Neben ihrem Lehramts-Studium an der Universität Trier war sie Lektorin in der Kirche, jobte nebenbei und war seit 2004 Kinder- und Jugendbetreuerin im Verein für Jugendfreizeiten (VFJ) Trier. Und genau in dieser Eigenschaft sollte sie im Jahre 2007 wenige Wochen nach ihrem Verschwinden als Leiterin der Spanienfreizeit fungieren.

Dem VFJ und vielen seiner Betreuer(innen) war Tanja Gräff ziemlich eng verbunden, allerdings auch, weil sie einige von ihnen bereits aus dem Gymnasium kannte. Der Verein selbst, oder besser ausgedrückt, dessen Mitglieder, waren es auch, die bereits einen Tag, nachdem Tanja nicht nach Hause zurückgekehrt war, diejenigen, die sofort Panik verbreitet haben, an Tanjas Rechner hantierten, eine komplette Nachrichtensperre verhängten und noch vor Tanjas Eltern bei der Polizei in Trier Vermißtenanzeige erstatten wollte. Über ein Konto dieses Vereins wurden auch Spenden für die Suche gesammelt, von denen genau sechs Monate nach dem spurlosen Verschwindens, am 6. Dezember 2007, von Tanja 3500 €uro direkt an den Kinderschutzbund Trier durchgereicht wurden, dem also ein tolles Nikolausgeschenk bescherte.

Viele VFJ-Mitglieder/Betreuer wohnen in Igel an der Mosel was zur Folge hatte, daß sich ein Großteil von Tanjas Leben auch dort abgespielt hat.

Der Film zeigt das Freizeitheim in Odert am Hunsrück und die gewaltige Weite der reich bewaldeten Landschaft rundum. Dort dürfte Tanja Gräff am 6. oder 7. Juni 2007 nicht gewesen sein, denn das Vereinshaus war vom 6. bis zum 10. Juni an eine Jugendgruppe der DLRG Kavelaer vermietet.

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